Jetzt mitmachen: Breites, überparteiliches Bündnis gegen Studiengebühren in Neu-Ulm gegründet

18. Januar 2013

Ein Bündnis aus SPD, Grünen, Freien Wählern, Linkspartei, ÖDP und Piratenpartei unterstützt im Landkreis Neu-Ulm das Volksbegehren gegen Studiengebühren. Gemeinsam wollen die Parteien die Unterschriftenlisten des Volksbegehrens bewerben, welche vom 17. bis 30. Januar in den Rathäusern zur Eintragung ausliegen.

Am Dienstag konstituierte sich in Neu-Ulm das Bündnis gegen Studiengebühren für den Kreis Neu-Ulm. Beteiligt daran sind neben der SPD, den Grünen und den Freien Wählern auch die Linkspartei, die ÖDP und die Piratenpartei. Ziel des Bündnis ist das werben für das Volksbegehren gegen Studiengebühren. Denn im Gegensatz zu regulären Wahlen werden die Bürger vom Staat nicht extra auf die vom 17. Bis 30. Januar in den Rathäusern ausliegenden Unterschriftenlisten aufmerksam gemacht. Dies obliegt allein den Unterstützern des Volksbegehrens.

Diese koordinierten in Neu-Ulm deshalb ihre Aktionen, welche neben Plakaten und dem Verteilen von Flyern auch Anzeigen und Infoständen in nahezu allen Teilen des Landkreises umfasst.

Die Vertreter der verschiedenen Verbände eint der Wille "die unsozialen und ungerechten Studiengebühren in Bayern ein für alle Mal abzuschaffen" machte der Sprecher des Bündnisses, David Knuplesch von der SPD, deutlich. Als empörend empfand es Xaver Merk von der Linkspartei, dass Bayern hier bundesweites Schlusslicht ist. "Sogar im benachbarten Baden-Württemberg sind die Studiengebühren mittlerweile abgeschafft, nur Bayern und Niedersachsen sind noch nicht so weit." Meinte Holger Greif von den Grünen.

Das nächste Treffen des Bündnisses findet am 24. Januar um 18:30 Uhr im Hotel Stadt Lindau in Neu-Ulm statt.

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